Laborleistungen



Nephelometrie

-CrP
-Rheumafaktor (quantitativ)
-Serum-Komplemente C3 und C4
-AST (quantitativ)


Immunfluoreszenz

-Antinukleäre Antikörper
-ANCA


ELISA

-ENA-Antikörper
-Borelien-Yersinien-Chlamydien
-CCP


Osteoporosediagnostik
-BAP
-Osteocalcin
-Parathormon
-Vitamin D3
-AMA


Westernblot

-Borelien-Yersinien-Chlamydien-Antikörper


Weitere Infos

Gesetzlich Krankenversicherte haben Anspuch auf Krankenbehandlung, wenn sie notwendig ist, um eine Krankheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Krankheitsbeschwerden zu lindern (§§ 1, 12 SGB V). Der Inhalt der im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) abrechnungsfähigen Leistungen ist im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) abschließend beschrieben.

Die GKV-Leistungen dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Leistungen, die nicht notwendig oder unwirtschaftlich sind, können die Krankenkassen nicht bewilligen (§12 Abs. 1 Satz 2 SGB V).

Privatärztlich abrechnungsfähig sind Leistungen, die der Arzt erbringt und die _nicht Bestandteil der vertragsärztlichen Versorgung_ sind (Individuelle Gesundheitsleistungen, IGeL). IGeL gehören nicht zum Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherungen, werden vom Patienten gewünscht (nachgefragt) und sollen ärztlich empfehlenswert, zumindest aber ärztlich vertretbar sein. _Vor_ der Erbringung einer solchen ärztlichen Leistung hat _der Arzt_ den Patienten hierzu zu beraten und darüber aufzuklären, dass die Bezahlung durch die Krankenkasse nicht übernommen wird. Der Patient _muss_ danach der privatärztlichen Leistungserbringung zustimmen und eine _entsprchende Vereinbarung zur Inanspruchnahme individueller Gesundheitsleistungen unterzeichnen_.